Viele Haushalte bleiben Jahre in der Grundversorgung oder einem alten Tarif hängen, weil der Wechsel aufwendig klingt. Tatsächlich läuft er in wenigen, klar abgrenzbaren Schritten ab — und die Versorgung ist gesetzlich jederzeit sichergestellt, es gibt keinen Tag ohne Strom.
1. Aktuellen Vertrag und Verbrauch prüfen
Zählernummer, Jahresverbrauch in kWh und die aktuelle Kündigungsfrist stehen auf der letzten Stromrechnung oder im Vertrag. Diese Angaben braucht jeder Vergleich, damit die neue Tarifempfehlung wirklich zum eigenen Verbrauch passt.
2. Tarife unabhängig vergleichen lassen
Statt selbst durch anonyme Vergleichsportale zu klicken, hilft eine persönliche Einschätzung: Welcher Tarif passt zum Verbrauchsprofil, und lohnt sich ein Wechsel angesichts der verbleibenden Laufzeit überhaupt gerade jetzt?
3. Neuen Vertrag abschließen
Nach der Zusage zum neuen Tarif wird der Vertrag unterschrieben — digital oder per Unterschrift auf dem Angebotslink. Ab hier übernimmt in der Regel der neue Versorger die Kündigung beim alten Anbieter automatisch.
4. Kündigungsfrist im Blick behalten
Läuft der bestehende Vertrag noch, greift der neue erst nach Ablauf der Kündigungsfrist. Wer das selbst im Kalender nachhalten muss, verpasst leicht den richtigen Zeitpunkt — eine digitale Erinnerung nimmt diese Sorge ab.
5. Ersparnis über das erste Jahr hinaus prüfen
Ein günstiger Einstiegspreis kann nach der Preisgarantie steigen. Es lohnt sich, die Vertragslaufzeit und etwaige Preisanpassungsklauseln zu kennen, statt sich nur auf den ersten Jahrespreis zu verlassen.